Ein lodernder Kessel, der Berg glüht. Flirrende Luft. Ab und an tanzen Flammen, die sekundenschnell in Rauch verfliegen. Erstickend.

Die Angst fesselt dich. Sie lässt dich nicht los, wenn du ihr zustimmst. Die Gänsehaut ist recht angenehm, wenn das Zittern nicht wäre.

Wenn du mich verlässt, fällt die Tür ins Schloss. Du verbannst mich in einen kleinen Raum, deren Betonwände mich kahl anstarren. Du sperrst mich ein. Und machst mich zu einem Gefangenen, der den Blick durch eisige Gitterstäbe kaum erträgt.

Ich dachte immer, ich sei frei und unabhängig. Doch dann sah ich dich. Hast mich gefesselt mit deinem Anblick – verrückt … Weiß erst jetzt, was es heißt, nicht abhängig zu sein. Durch dich.