Wenn du mich verlässt, fällt die Tür ins Schloss.
Du verbannst mich in einen kleinen Raum, deren Betonwände mich kahl anstarren.
Du sperrst mich ein.
Und machst mich zu einem Gefangenen, der den Blick durch eisige Gitterstäbe kaum erträgt.

Wenn du mich verlässt, nimmst du mir alles.
Du entreißt mir, was ich liebe und wie die Luft zum Atmen brauche.
Du lässt mich allein.
Und entfachst eine unerbittliche Sehnsucht nach dir, die mir den Verstand rauben wird.

Wenn du mich verlässt, falle ich zu Boden.
Du entziehst mir meinen Glauben an dich und mein Leben, das ich mit dir teile.
Du machst mich abhängig.
Und ich frage dich, wie verkehrt ist die Welt, in der wir leben?
Bist du es doch, der ich bedingungslos erliege, geliebte Freiheit.

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