Ach wär es nur schon Wochenende. Dann ginge ich behände in den Park auf meine Weise ganz leise, um die Enten zu belauschen. Dann hörte ich das Blätterrauschen durch das Geäst der alten Bäume.

In großer Erwartung habe ich dir entgegengesehen, bis du überraschend zu Besuch kamst, um Jahrzehnte zu bleiben. Mit dir an meiner Seite habe ich mich als Mädchen erwachsen und fraulich gefühlt. Ich war stolz, dich zu haben.

Wie friedlich es bei dir ist. – Ich liebe deine Stille, in der die Straßengeräusche der Stadt entschwinden. Du bist bewundernswert weise. – Denn leise verhüllst du seit etlichen Jahrzehnten wehmütige Erinnerungen.

Dein altes Gesicht ist verblasst und vertrümmert. Im Tausch gegen einen neuen Namen hast du dein Antlitz mehr als einmal zurückerobert. Neu geboren zur Schaustellung in prachtvollem Glanz bist du heute schöner denn je. Dein weites Lindendach begleitet würdig jeden Schritt vorbei an den Fliesenwänden monumentaler Werke und säumenden Kandelabern, deren Licht breit geflügelte Arme…

Warum sind die Menschen so grausam? Warum machen sie alles zunichte, Was man ihnen gibt und schenkt? Gibt es denn keinen mehr, der darüber nachdenkt? Sie müssen sich bekämpfen und bestehlen. Kann Ihnen denn niemand befehlen, Dass sie endlich aufhören sollen?

Ein lodernder Kessel, der Berg glüht. Flirrende Luft. Ab und an tanzen Flammen, die sekundenschnell in Rauch verfliegen. Erstickend.

Es atmet der Wald des Berges aus. Aus seinen Tiefen erhebt sich der kühlende Regen der Nacht und der Tau des warmen Morgens.

Ohne Scham und ohne Denken verleibe ich’s mir ein, das fette Schwein. Immer mehr und ohne Rücksicht auf Verluste Schieb ich mir hinein die geile Kruste.