Manchmal tue ich mir selbst leid. Wenn ich daran denke, wie ich aufgewachsen bin. In einer zerrütteten Familie, mit Eltern, die zusammenlebten und doch getrennte Wege gingen. Die kaum miteinander sprachen und Machtkämpfe führten. Mit mir als wehrloses Opfer.

Wie oft wir warten! Könnten wir dabei wie im Urlaub entspannen, wäre es die beste Therapie gegen Stress, kostenlos.

Ich verstehe Menschenmonster nicht. Sie gehen eine Beziehung mit dir ein, täuschen ihre Zuneigung zu dir vor, um ihre Zwecke zu verfolgen. Sie hintergehen dich jahrelang, um dich zu zerstören.

Die Angst fesselt dich. Sie lässt dich nicht los, wenn du ihr zustimmst. Die Gänsehaut ist recht angenehm, wenn das Zittern nicht wäre.

Du merkst es nicht. Doch mit deiner herablassenden Art verletzt du die Menschen, die dir nahstehen. Niemand von ihnen hat deine abfälligen und erniedrigen Bemerkungen verdient, nur weil er nicht deiner Meinung ist.

Ich fühl mich wieder total scheiße. Alle meckern mit mir rum. Ich bin wieder traurig. Alle denken, ich sei dumm.

Ich fühle mich einsam, Tag für Tag. Denn ich weiß genau, dass mich sowieso niemand mag. Darum bin ich traurig und weiß nicht wohin. Manchmal glaub ich sogar, dass ich nicht mehr weiß, wer ich bin.

Kawumm. Sie überfällt dich einfach so – ohne Ankündigung, aus dem Nichts. Sie schnürt dich ein, packt dich und will dich zu Boden reißen.

Wenn du mich verlässt, fällt die Tür ins Schloss. Du verbannst mich in einen kleinen Raum, deren Betonwände mich kahl anstarren. Du sperrst mich ein. Und machst mich zu einem Gefangenen, der den Blick durch eisige Gitterstäbe kaum erträgt.

Ich dachte immer, ich sei frei und unabhängig. Doch dann sah ich dich. Hast mich gefesselt mit deinem Anblick – verrückt … Weiß erst jetzt, was es heißt, nicht abhängig zu sein. Durch dich.