Ich verstehe Menschenmonster nicht. Sie gehen eine Beziehung mit dir ein, täuschen ihre Zuneigung zu dir vor, um ihre Zwecke zu verfolgen. Sie hintergehen dich jahrelang, um dich zu zerstören.

Du merkst es nicht. Doch mit deiner herablassenden Art verletzt du die Menschen, die dir nahstehen. Niemand von ihnen hat deine abfälligen und erniedrigen Bemerkungen verdient, nur weil er nicht deiner Meinung ist.

Manchmal – so heißt jedenfalls die Redewendung – fühlt man sich „außen vor gelassen“. Aber steckt man dann nicht trotzdem mittendrin? Mitten im Chaos aus Gefühlen und Gedanken und Sehnsüchten. Was macht man, wenn man das Gefühl hat, sich entscheiden zu müssen?

Ich hab Dich heut wiedergeseh’n und es war echt wunderschön. Es war wie in alten Zeiten, ich habs nicht für wahr gehalten. Du lächeltest mich an. Das hat wirklich gut getan, doch alles fing von vorne an . . .

Ich dachte immer, ich sei frei und unabhängig. Doch dann sah ich dich. Hast mich gefesselt mit deinem Anblick – verrückt … Weiß erst jetzt, was es heißt, nicht abhängig zu sein. Durch dich.