Manchmal tue ich mir selbst leid. Wenn ich daran denke, wie ich aufgewachsen bin. In einer zerrütteten Familie, mit Eltern, die zusammenlebten und doch getrennte Wege gingen. Die kaum miteinander sprachen und Machtkämpfe führten. Mit mir als wehrloses Opfer.

Wie oft wir warten! Könnten wir dabei wie im Urlaub entspannen, wäre es die beste Therapie gegen Stress, kostenlos.

Ich verstehe Menschenmonster nicht. Sie gehen eine Beziehung mit dir ein, täuschen ihre Zuneigung zu dir vor, um ihre Zwecke zu verfolgen. Sie hintergehen dich jahrelang, um dich zu zerstören.

Kawumm. Sie überfällt dich einfach so – ohne Ankündigung, aus dem Nichts. Sie schnürt dich ein, packt dich und will dich zu Boden reißen.

Wenn du mich verlässt, fällt die Tür ins Schloss. Du verbannst mich in einen kleinen Raum, deren Betonwände mich kahl anstarren. Du sperrst mich ein. Und machst mich zu einem Gefangenen, der den Blick durch eisige Gitterstäbe kaum erträgt.

Ohne Scham und ohne Denken verleibe ich’s mir ein, das fette Schwein. Immer mehr und ohne Rücksicht auf Verluste Schieb ich mir hinein die geile Kruste.

Ich nehme mich zurück. Aus Rücksicht für unsere Kinder. Ich will nicht, dass sie leiden. Weil wir nicht mehr zurechtkommen.

Man wächst im Leben. Wie ein Baum, der jedes Jahr eine neue Rinde bekommt und die alten Sachen – genannt Erfahrungen – in sich einschließt und sie wie ein Geheimnis nach außen hin bewahrt. Je mehr Rinden neu hinzukommen, desto stärker wird man im Inneren. Und natürlich nach außen.

Zertrümmert – die Vorstellung, der Gedanke Verkümmert – das Blut, das Sein Hinterhältig der Gedanke Charismatisch das Sein Infam die Vorstellung Durstig das Blut Gehasst – das Verlangen, das Gefühl Verpasst – den Tag, den Moment, den Traum Einsam der Tag Benommen das Gefühl Eigenartig der Moment Irreal der Traum Leidenschaftlich das Verlangen Zerronnen –…