Ich habe dich gesehen – Das erste Mal. Ich habe mich sofort verliebt in dich. Ich hatte keine Wahl.

Manchmal – so heißt jedenfalls die Redewendung – fühlt man sich „außen vor gelassen“. Aber steckt man dann nicht trotzdem mittendrin? Mitten im Chaos aus Gefühlen und Gedanken und Sehnsüchten. Was macht man, wenn man das Gefühl hat, sich entscheiden zu müssen?

Ich hab Dich heut wiedergeseh’n und es war echt wunderschön. Es war wie in alten Zeiten, ich habs nicht für wahr gehalten. Du lächeltest mich an. Das hat wirklich gut getan, doch alles fing von vorne an . . .

Ich fühle mich einsam, Tag für Tag. Denn ich weiß genau, dass mich sowieso niemand mag. Darum bin ich traurig und weiß nicht wohin. Manchmal glaub ich sogar, dass ich nicht mehr weiß, wer ich bin.

Du willst wissen, was in mir vorgeht, aber ich frage mich trotzdem, ob es uns weiterhilft und ob du mich dadurch besser verstehen kannst. Egal, was wird, ich will ein offenes Buch für dich sein:

Ich nehme mich zurück. Aus Rücksicht für unsere Kinder. Ich will nicht, dass sie leiden. Weil wir nicht mehr zurechtkommen.

Ich dachte immer, ich sei frei und unabhängig. Doch dann sah ich dich. Hast mich gefesselt mit deinem Anblick – verrückt … Weiß erst jetzt, was es heißt, nicht abhängig zu sein. Durch dich.

Zertrümmert – die Vorstellung, der Gedanke Verkümmert – das Blut, das Sein Hinterhältig der Gedanke Charismatisch das Sein Infam die Vorstellung Durstig das Blut Gehasst – das Verlangen, das Gefühl Verpasst – den Tag, den Moment, den Traum Einsam der Tag Benommen das Gefühl Eigenartig der Moment Irreal der Traum Leidenschaftlich das Verlangen Zerronnen –…